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Grüne informieren sich über regenerative Energien in Hünfelden

Hünfelden: Vertreter der Kreistagsfraktion, des Kreisvorstandes, verschiedener Ortsverbände und der Grünen Jugend trafen am Montag, den 26.4. den Bürgermeister Hünfeldens, Norbert Besier, zu einem Informationsgespräch. Themen des Gesprächs waren die geplanten Windkraftanlagen, die seit 2002 bestehende Solarförderung Hünfeldens und das Energiemanagement.

Rückblickend auf seinen Lebensweg erzählte Norbert Besier, dass er kein „Fan der Windkraft" gewesen sei, die enormen Möglichkeiten mit Windkraft den CO² Ausstoß zu vermindern hätten ihn aber eines Besseren belehrt. Unter dem Stichwort „Global denken, lokal handeln" habe er, aus Verantwortung den kommenden Generationen gegenüber, in Hünfelden das Energiemanagement und die Solarförderung initiiert.  Die Kosten des Energiemanagements haben sich innerhalb von 3,4 Jahren amortisiert und die Solarförderung von ca. 204.000€ hat eine Investitionssumme von 4,6 Millionen Euro erzeugt. Dies ist für die GRÜNE Kreistagsabgeordnete Sabine Häuser-Eltgen der Beleg, dass eine Förderung der erneuerbaren Energien auch eine aktive Wirtschaftspolitik für den heimischen Mittelstand bedeutet.

Bei den Windkraftanlagen im Kirberger Wald verfolgt Besier nach Meinung der GRÜNEN eine sachliche und transparente Line. Mehrere Informationsveranstaltungen und auch das Info-ABC auf der Homepage der Gemeinde verdeutlichen dies. Die GRÜNEN befürworten die Planungen von Bürgermeister Besier, den Bebauungsplan zugunsten von Windkraftanlagen im Kirberger Wald zu ändern. Kirberg hat 453 Hektar Wald. Davon wären lediglich 1,5 bis 3 Hektar, größtenteils schon geschädigter Waldbestand zu entfernen, um dort Windkraftanlagen zu bauen. Um Eingriffe in den Wald zu minimieren, wurden die Standorte der geplanten Windkraftwerke nochmals verändert. „Dies ist ein zumutbares Opfer", resümiert Häuser-Eltgen.

„Norbert Besier verfolgt eine Politik frei von Ideologien. Im Gegensatz zu Schwarz-Gelb, die so titulierte Windkraftmonster immer wieder bekämpfen und erneuerbare Energien bloß nicht vor ihrer Haustür wollen, wird in Hünfelden zukunftsorientiert gearbeitet. Hünfelden ist auch weiter als die Landes-SPD. Ihr diese Woche im Landtag vorgelegtes  „Erneuerbare-Energien-Gesetz" greift zu kurz und führt nicht zum Ziel massiv klimaschädliches Kohlendioxid einzusparen und den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu forcieren" so Cornelius Dehm, Vorstandsmitglied der GRÜNEN.



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Grüne Limburg-Weilburg


01.05.2010

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